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Was denkt/spürt wohl eine Kuh, eine Ziege oder ein Huhn von uns?

Ja sie denken, spüren bestimmt vieles, das bei Ihnen in den Instinkt und somit ins Alltägliche übergeht und uns Anerkennung schenkt.

Wir möchten versuchen, gerade diese alltäglichen Bedürfnisse unserer Hoftiere möglichst wesensgerecht zu erkennen und zu leben. Zum Beispiel: Wofür braucht eine Kuh ihre Hörner?

Unsere Tierrassen sollten auf den Hof, zu uns und zu den Ansprüchen unseres Bodens passen. Sie müssen mithelfen, den Boden fruchtbar zu halten und eine Gemeinschaft zu bilden, die voneinander leben kann. Die Fruchtbarkeit unseres Bodens ist die nötige Voraussetzung für das gemeinsame Leben.

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Haben die Pflanzen wirklich immer Glück?

Vierblättrige Kleeblätter sollen das wünschbare Glück bringen!
So wie die Hoftiere, so wünschen sich auch die Pflanzen die nötige Geborgenheit und Gemeinschaft. Mit einer dem Boden angepassten Bewirtschaftung können Wiesenarten gefördert oder verdrängt werden. Es gibt Gräser, Kräuter und Kleearten die sich bewusst bei uns ansiedeln, weil sie sich wohlfühlen. Zum Beispiel die Sauerampfer oder das Wiesenschaumkraut. Beide geben würziges Futter für die Kühe, sowie einen wunderbaren Wildsalat.

Wir sind gegen Gentechnik.

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Die Biodiversität ist ein Gradmesser unseres Verhaltens gegenüber der Natur. Es ist daher ganz wichtig, dass wir einen vielfältig strukturierten Biobauernhof führen, der in Verbundenheit mit den verschiedensten Naturelementen steht.

Beispiele:

  • Wiesen extensiv bewirtschaften, Pflanzenarten fördern

  • Alte Hochstammbäume erhalten und Jungbäume pflanzen

  • Alte Hecken mit ihrer Artenvielfalt fördern und neue Hecken pflanzen

  • Trockenmauern und Asthaufen erstellen

  • Lebensräume und Nahrungsquellen für Vögel, Kleinsäuger und Insekten schaffen

  • Wassertümpel und Steinhaufen erstellen

Im Weiteren sind wir Mitglied bei Pro Specie Rara und bauen alte Kulturpflanzen an wie Haferwurzeln, Peterliwurzeln, alte Apfelsorten und vieles mehr.
Wir arbeiten mit dem Vernetzungsprojekt Neuenkirch zusammen.
All diese Massnahmen fördern die Biodiversität.

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Die Harmonie mit der Natur in einer ganz besonderen Art ist der demeter-bio Anbau.

Die biologisch-dynamische Anbauweise gilt als älteste ökologische Form der Landbewirtschaftung.

Mit seiner ganzheitlichen Sichtweise auf Mensch, Tier und Natur werden bedeutende gesellschaftliche Akzente gesetzt. Lebensmittel in Demeter-Qualität werden unter Einbezug der kosmischen Einfüsse in Harmonie mit der Natur angebaut. Präparate wie Hornmist und Hornkiesel kommen zur Anwendung und gilt  als Gesundheitsförderung für Boden und Pflanze. Kühe tragen Hörner, Eier und Fleisch stammen von Zweinutzungsrassen.

 

Mehr Informationen finden Sie unter: